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liebevoll beleidigen

 

​Hasser werden hassen, aber sie sollen es liebevoll tun! Es mag fäkal, sexuell, animalisch oder religiös beleidigt werden; hauptsache, man gibt sich beim Pöbeln aus Respekt mit dem Beschimpften Mühe. Eine Beleidigung jedweder Geschmacksrichtung hat mit Herzblut zu erfolgen, es muss ja nicht das Blut Jesu sein, kruzifix!

Die Qualitäts-Schmähung denkt das Bedürfnis des zu Beleidigenden mit, sich qua Originalität wertgeschätzt zu fühlen. ​​Verflucht soll nur sein, wessen Fluch nicht so gut ist wie: "Dir möge der verdorrte Hoden eines Ochsen im Anus verschimmeln und die Sandale des Allmächtigen durchs Nasenloch gezogen werden!". Durch einen Giftschlot geschossen werde, wem diese Beschimpfung nicht schmeichelt, in ein Geschwader Schmeißfliegen gehüllt und von einer Grube benutzter Kondome gebremst.

 

Wer lieblos beschimpft, besudelt das eigene Karma mit billigem Schmutz, wo auch Trüffeldreck und der Baaz einer zerdepperten Schwarzwälder Kirsch an der Seele haften könnten. Das Jüngste Gericht weiß ein mit Detailliebe beflecktes Gewissen zu schätzen - und goutiert es mit einer lustigen Bestrafung. Mit Beschimpfungen zum Totlachen.

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