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056. Realitätskritik

Die einen argumentieren wider die Fakten, die anderen kritisieren den Fakt, dass es die Faktenleugnung in die Realität geschafft hat. Wo faktisch die Lüge regiert, ist die Wahrheit in eine Wirklichkeit geraten, in der sie mit der Realität kollidiert.

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So redlich, wie sich diese Realität Kritik verdient hat, so realpolitisch muss die Kritik erfolgen. Läuft es schlecht, liegt es nicht am Hamsterrad, sondern an den Laufschuhen.
Als Unzufriedener mit dem aktuellen Weltlauf bist du nur Verlierer einer Lotterie, unter sich ständig verzweigenden Universen im schlechtesten gelandet. Statt dich über dieses Paralleluniversum zu grämen, freue dich für alle Kopien deiner, die eine bessere Abzweigung erwischt haben. Sei also nicht selbstsüchtig und heule nicht in solch einem Text herum!
Zu dieser zusammen gerührten Behauptung passen Scheiterhaufen und ein Glas liebloser Wein.

Das Thema Essen nagt an einem, frisst einen schon beim Kauen auf. Essen, um zu sein, und essen, was man ist: Fleisch, Blut, Fett, Suppe, Pudding. Die Obsession der optimalen Ernährung kostet Kalorien und erfordert weitere Nahrung. Ein leerer Magen studiert nicht gern Kulinarik. Ja, er kann sich noch nicht mal umdrehen. [Passender Schlusssatz, um an das nächste Thema zu übergeben.]

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