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ARGUMENtationslogik

Logik ist freiwillige Selbstbeschränkung, wenn du eine Debatte verlieren willst. Es reicht die Logik, recht zu behalten; das indiskutable Diskursniveau steht nicht zur Diskussion. Mache dein Argument kleiner, wenn es angegriffen wird; mache das deines Nächsten größer, wenn du es angreifst. Strohmann-Argumente sind in Ordnung, wenn sie keine Frau und kein Getreide betreffen.

Fehlermachen ist kein Fehler und erratische Logik korrekt. Freunden von Grautönen bietet Fuzzy Logik eine neblige Alternative, die aber als Kopfweh-Ersatz besser funtioniert. 
 

G̶e̶t̶e̶i̶l̶t̶e̶s̶ ̶H̶a̶l̶b̶w̶i̶s̶s̶e̶n̶ ̶i̶s̶t̶ ̶V̶i̶e̶r̶t̶e̶l̶w̶i̶s̶s̶e̶n̶.̶

Bei allem Feuer, ein Diskurs muss so ausgehen, dass Ausgangsmeinung gleich Eingangsmeinung ist. Im Oberstübchen des Gegenübers hinterlassene Fragezeichen sind rückstandslos einzusammeln. Gehe auseinander und sei genauso klug als wie zuvor. Verlasse die Debatte in dem Mindset, in dem du sie vorgefunden hast.  Hirnschonender Imperativ: Argumentiere nur gerade so gut, dass du damit in einer Talkshow auftreten könntest.

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